Automatisieren oder nicht Automatisieren?

Die Frage, „welche Testfälle automatisiert werden sollen“, ist eine Kernfrage in einem Test-Projekt. Diese Frage richtig zu beantworten, bedeutet Geld und Zeit zu sparen.

Nach meiner Erfahrung gibt es vier Kernkriterien, welche helfen Ihnen diese Frage richtig zu beantworten.

Ich nenne sie die STEW-Kriterien – es ist einerseits ein Akronym für die Kriterien und auf der anderen Seite zahlt es Tribute an Simon STEWart, der Schöpfer von Selenium Webdriver.

Es ist wirklich einfach und nichts weiter als:

Stabilität:

Verschwenden Sie keine Zeit mit der Automatisierung von Regressionstests für Features, welche zum Redesign im nächsten Sprint geplant sind.

Turbulenz:

Automatisieren Sie TestCases für Features, die häufig in manuellen Regressionstests fehlschlagen oder oft Probleme beim Build-Prozess bereiten.

Einfachheit:

Wählen Sie Testfälle, die leicht zu automatisieren sind, im Vergleich zum Aufwand diese manuell zu testen. Automatisiere beispielsweise keine visuellen Vergleiche von „bleeding edge”-Grafiken.

Wert:

Automatisiere keine Testfälle, die es nicht wert sind, im Bezug auf die Geschäftsziele. Beispielsweise lohnt es nicht, einen Testfall für ein besonderes und seltenes Feature einer lokalen Website eines Unternehmen in Zypern zu automatisieren – tut mir leid für alle zyprischen Leser.  🙂

Das ist es auch schon!

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